{"id":25,"date":"2019-09-30T11:07:58","date_gmt":"2019-09-30T11:07:58","guid":{"rendered":"http:\/\/bmx-club-vechta.de\/?page_id=25"},"modified":"2019-09-30T11:07:58","modified_gmt":"2019-09-30T11:07:58","slug":"was-ist-bmx-race","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/bmx-club-vechta.de\/?page_id=25","title":{"rendered":"Was ist BMX Race ?"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>BMX<\/strong> ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr <em>Bicycle MotoCross<\/em>. Das X steht einerseits f\u00fcr das englische Wort <em>cross<\/em> (Kreuz), andererseits ist auch das verb <em>to cross<\/em>\n gemeint, das auf Deutsch durchfahren\/\u00fcberqueren hei\u00dft. BMX bezeichnet \neine Ende der 1960er in den USA entstandene Sportart, die es dem \nSportler gestattet, auf einem 20\u2033-Fahrrad (20-Zoll-Laufr\u00e4der) viele \nverschiedene Tricks oder Stunts auszuf\u00fchren. Der Vorl\u00e4ufer des BMX war \nAnfang der 1960er Jahre das sog. \u201eSting-Ray\u201c (Stachelrochen) Fahrrad, \nwelches in weiterentwickelter Form in den 1970ern als Bonanzarad nach \nEuropa kam. Bereits mit diesen \u201eSting-Rays\u201c trugen die Jugendlichen in \nden USA, einen mit Spr\u00fcngen und Steilkurven versehenen, etwa 400 Meter \nlangen Sandkurs im Kopf-an-Kopf-Rennen gegen sieben Kontrahenten aus. Da\n die Fahrr\u00e4der f\u00fcr diesen harten Einsatz eigentlich nicht konzipiert \nwaren, entwickelte man statisch stabilere Rahmen, behielt jedoch den \nhohen Lenker und das 20-Zoll-Felgenma\u00df bei: Das erste \u201eechte\u201c BMX war \ngeboren. In den 80er-Jahren wurde durch den Steven Spielberg Film \u201eE.T.\u201c\n weltweit ein BMX-Boom ausgel\u00f6st\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die verschiedenen Disziplinen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>BMX-Race<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seinen Start nahm der BMX-Rennsport wohl \u00fcberall auf der Welt, wo \nKinder und Jugendliche sich abseits von Stra\u00dfen im Gel\u00e4nde mit ihren \nR\u00e4dern die ersten Rennen lieferten, \u00fcber H\u00fcgel sprangen und versuchten, \nes den Motocrossfahrern auf ihren Motorr\u00e4dern gleichzutun. Die ersten \nBahnen wurden wohl in Kalifornien Anfang der siebziger Jahre gebaut, und\n so entwickelte sich der BMX-Rennsport von seinen Anf\u00e4ngen bis zum \nheutigen Tag kontinuierlich weiter. Die Bahnen wurden anspruchsvoller, \nmit gr\u00f6\u00dferen und technisch schwieriger zu fahrenden Hindernissen, \nbetonierten Kurven und Starth\u00fcgeln, bis hin zu Flutlichtanlagen und \nTrib\u00fcnen.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland entstanden die ersten BMX-Bahnen in Bremen, Remagen, \nMagstadt, Schweinfurt, Sand Erlangen und Pei\u00dfenberg wobei die Bahnen in \nBremen und Erlangen bis heute existieren und immer noch zu den besten \nDeutschlands z\u00e4hlen. Heute ist die Anzahl der Bahnen in Deutschland zwar\n nicht mehr so hoch wie in der Bl\u00fctezeit des BMX-Sports Mitte der 1980er\n Jahre, aber die bestehenden Anlagen wie z.&nbsp;B. Kolbermoor, Betzingen, \nK\u00f6nigsbrunn, Weilheim, Weiterstadt, Bremen, Bispingen, Cottbus und \nPlessa zeichnen sich durch einen hohen Anspruch und st\u00e4ndige \nWeiterentwicklung aus. In einigen St\u00e4dten und Gemeinden, darunter auch \nAhnatal, werden zur Zeit neue Anlagen gebaut, bzw. geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Racer z\u00e4hlten Mitte der achtziger Jahre zu den besten \nEuropas, und Namen wie Uwe Sturm, Ralf Fr\u00fcchtel, Andreas Tittmann, Ivi \nVidakovic, Uli Maurer, Bert R\u00fcckert und Rainer Schadowski erreichten \nvordere Pl\u00e4tze in der Profiklasse bei internationalen Wettk\u00e4mpfen. Aber \nauch der Nachwuchs zeichnete sich durch internationale Erfolge aus. So \nkonnte Alexander Bonenstengel aus M\u00fcnchen 1986 den Weltmeistertitel der \n12-j\u00e4hrigen erringen und auch Oliver Kienzle, Andreas Buck, Heiko \nHirzbruch, Markus Blau und Fabian Muliwan erreichten in den \nJugendklassen internationale Erfolge.<\/p>\n\n\n\n<p>In den 1990er Jahren lie\u00dfen die Erfolge der deutschen Herren und \nDamen im Profibereich nach. Umso h\u00f6her ist die Leistung der Bremerin \nKerstin Fritscher einzustufen, die bei den Elite Damen international \n\u00fcber Jahre hinweg vordere Platzierungen erreichte. Bei den deutschen \nElite Herren (ehem. Superclass) gab es mit Frank Brix 2x Weltmeister, \nJens Martin, Tibor Simai, Tarek Rasouli, Christian Schaller und Karsten \nPfau zwar einige Talente, die jedoch den internationalen Durchbruch mit \nkonstant erfolgreichen Wettkampfteilnahmen in der Profiklasse der \nElitefahrer nicht schafften.<\/p>\n\n\n\n<p>BMX hat sich seit dem ersten offiziellen Wettkampf in Deutschland \n1982 zu einem festen Bestandteil des Bund Deutscher Radfahrer \nentwickelt. Die Rennveranstaltungen sind in seiner Form einmalig, nehmen\n doch Sportler eines jeden Alters von den 5-j\u00e4hrigen M\u00e4dchen \u00fcber die \nElitefahrern bis zu den Senioren \u00fcber 45 Jahre an einem Wettkampf teil, \nwas BMX zu einer familienfreundlichen und bunten Sportart macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch der BMX-Hochleistungssport hat sich in den letzten Jahren \nzu einem Wettkampf h\u00f6chsten Anspruchs entwickelt mit einer World Cup \nSerie auf anspruchsvollen, spektakul\u00e4ren Bahnen mit Live\u00fcbertragungen im\n Internet und hohen Preisgeldern bis hin zum H\u00f6hepunkt des Jahres 2008, \nden Olympischen Spielen in China erstmals mit BMX Race.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freestyle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sp\u00e4ter entstand das etwas freiere Fahren mit dem BMX-Rad, bei dem es \nnur noch um die Tricks, den dazu ben\u00f6tigten Mut und die \nGeschicklichkeit, und nicht mehr nur um die Geschwindigkeit wie beim <em>Race<\/em> ging. Die vor allem durch die X-Games bekannt gewordene Disziplin <em>Freestyle<\/em> gliedert sich in folgende Teildisziplinen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Vert<\/em>: Es wird in einer aus dem Skateboarding bekannten Halfpipe gefahren.<\/li><li><em>Flatland<\/em>: Diese Art erinnert an modernes Kunstradfahren mit\n Ziel einer \u00e4sthetischen Abfolge verschiedenster spezieller \nTrickkombinationen auf der ebenen Fl\u00e4che.<\/li><li><em>Street<\/em>: Die wohl beliebteste Disziplin, in der auf allem \ngefahren wird, was man auf der Stra\u00dfe findet. Dazu geh\u00f6ren \nTreppengel\u00e4nder, Kunstwerke und Hausw\u00e4nde.<\/li><li><em>Dirtjump\/Trails<\/em>: In diesem Fall jumpen die Fahrer \u00fcber Erdh\u00fcgel und machen Tricks in der Luft. Die Fahrer fahren ohne Pegs.<\/li><li><em>Park<\/em>: Gefahren wird auf einer eingegrenzten Fl\u00e4che, auf der\n Rampen, Spr\u00fcnge und andere Hindernisse aufgebaut sind. Die Reihenfolge,\n in der Hindernisse benutzt werden, ist nicht festgelegt. Der Park ist \ndie organisierte Form des Street-Fahrens.<\/li><li>\u201eMiniramp\u201c: Gefahren wird in einer halfpipe\u00e4hnlichen Konstruktion, die nur kleiner ist (ca. 1,5\u20133 m)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Disziplinen gehen teilweise stark ineinander \u00fcber, \nd.&nbsp;h. man kann z.&nbsp;B. Tricks aus Dirt auch beim Park-Fahren machen, wobei\n es f\u00fcr Flatland von Vorteil ist, ein spezielles BMX-Rad zu fahren, \ndessen Rahmen einen k\u00fcrzeren Radstand hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschrieben von: Carsten R\u00f6venstrunk<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>BMX ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr Bicycle MotoCross. Das X steht einerseits f\u00fcr das englische Wort cross (Kreuz), andererseits ist auch das verb to cross gemeint, das auf Deutsch durchfahren\/\u00fcberqueren hei\u00dft. 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